Lo Nz Nz kocht: Burger mit Unverschwendet Chutney & Sirup

Der “Unverschwendet” Cheeseburger
Ein Artikel von Andreasz samt Rezept, Interview mit dem Koch und Video.

Wenn Lo (Kurzform von Lorenz, ein begeisterter Freizeit-Koch sowie Freund von Cornelia und mir) zum Essen einlädt sag ich eigentlich nur “Nein”, wenn es woanders gerade um Leben und Tod geht (oder die Problemlage dem sehr nahe kommt). Manchmal bekomm ich auch einfach nur eine Adresse zugesandt – nicht wissend, zu wem ich da eigentlich wieder gehe. So ähnlich war es auch dieses Mal – mit einem kleinen Unterschied: Lo hatte den 2016er Unverschwendet Produktkatalog und wollte, dass ich ihm ein paar Unverschwendet Produkte zum Verfeinern seines Burgers mitnehm.

Lo Nz Nz Burger mit Unverschwendet Chutney und Sirup
Lo Nz Nz Burger mit Unverschwendet Chutney und Sirup

Der Burger im Detail:

– 3/4 Bio-Rindfleisch und der Rest Bio Junglamm-Faschiertes
– Butter-Senf-Koji Gemisch
– Gruyere Käse
– hauchdünne gesalzene Tomaten
– in Rotwein geschmorte Zwiebeln
– selbstgemachte Zitronen-Mayonnaise
– Salat
– Unverschwendet Paprika Birne Chutney
– Unverschwendet Rosmarin Sirup

 

Das ganze Spektakel in Videoform dank Joule Van Vorn

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Ein Interview mit Lorenz:

Lo, du kochst sehr leidenschaftlich! Warum und seit wann?

Das hat verschiedene Gründe. Meine Mutter hat immer frisch gekocht und als ich mit dem Studium in Salzburg begonnen habe hat sich das mit dem Kochen irgendwie selber ergeben. Salzburg ist nicht gerade eine günstige Studentenstadt, oder zumindest war sie es damals 2005 noch nicht. Da war man quasi gezwungen sich zumindest einen Teller Nudeln zu machen. Und ich wollte nie einfach nur essen um satt zu werden. Das ist bis heute so.

Ein anderer Grund war sicherlich der Kochboom der letzten 10 Jahre. So langweilig es vielleicht klingt war wahrscheinlich ein Jamie Oliver Kochbuch das erste im Regal. Ich halte diese unaufgeregte aber schon durchdachte Art zu kochen tatsächlich immer noch für die Beste.

Wie steht es um das eigene Lokal?

Es gibt tatsächlich Pläne, die aber zumindest für das eine oder andere Jahr auf Eis liegen. Ich bin jetzt mit dem Studium fertig und versuche erstmal im Bereich meines Studiums etwas Fuß zu fassen. Abgesehen davon zögere ich generell etwas was ein eigenes Lokal angeht: Ich koche unglaublich gerne für Freunde, jeden Tag 10 Stunden in der Küche zu stehen ist dann aber schon was anderes, dazu kommt noch die Gastronomie Szene in Wien, die völlig überladen ist…. und ich hab etwas Angst vor meinem Temperament, wenn mir ein Magistratsbeamter dann erzählt wie ich mein Lokal führen soll.
Wer weiß vielleicht wirds nur ein Altersprojekt.

Erzähl uns von dem heutigen Burger – was ist da alles drin?

Es ist im Grunde ein klassischer Cheeseburger bei dem ich versucht habe, aus den wenigen Zutaten das Optimum herauszuholen. Ich bin bei Burgern kein Fan von viel Drum herum. Damit meide ich Dinge wie z.B. Speck, Spiegeleier, Feta oder Barbecue-Saucen oder was weiß ich. Das Fleisch steht absolut im Mittelpunkt und alles andere soll nur unterstützend wirken.

Das Laberl ist ca. 3/4 Bio-Rindfleisch und der Rest Bio Junglamm-Faschiertes, einfach um mal etwas Abwechslung hineinzubekommen. Das Fleisch wird nur mit Salz und Pfeffer gewürzt und dann in einer Gusseisenpfanne gebraten. Während dem Braten wird das Fleisch mit einem Butter-Senf-Koji Gemisch eingepinselt und gegen Ende mit Gruyere belegt.

Mit in den Burger kommen nur Tomaten (hauchdünn, gesalzen), Zwiebeln (in Rotwein geschmort), selbstgemachte Zitronen-Mayonnaise und Salat….. und diesmal haben wir mit euren Unverschwendet-Produkten etwas experimentiert, d.h. am Schluss etwas Rosmarin Sirup auf das Fleisch und Paprika-Birnen-Chutney dazu um etwas Süßes mit hinein zu packen.

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Das Brot ist eine Art selbstgemachtes Brioche mit weniger Zucker.

Am Freitag den 16. 12. 2016 wirst du im Unverschwendet Lokal am Schwendermarkt kochen – weißt du schon was es geben wird?

Es wird ein paar Häppchen geben, die (hoffentlich) gut mit euren Produkten funktionieren. Ich werde versuchen möglichst saisonal und regional zu bleiben, weil ich glaube, dass zu Unverschwendet keine Granatapfel-Pinguin-Pastete passt. Vielleicht kauf ich auch nur am Schwendermarkt ein.

An den Freitagen im Dezember haben die Schwenderkinder Landkind & Unverschwendet immer bis 21:00 Late Night Shopping mit spannenden Aktionen, Verkostungen und Musik. Am 16. erwartet euch auch Lo’s Küche – das solltet ihr euch nicht entgehen lassen.

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