Versandkosten gratis ab 29€ Bestellwert

Fragen & Antworten

Ein paar der häufigsten Fragen und Antworten dazu. Euch fehlt eine Info/Antwort? Einfach schreiben unter hi@unverschwendet.at

Online Shop

F: Wo und wie versendet ihr?

A: Aktuell verschicken wir unsere Köstlichkeiten nur innerhalb Österreichs mit der Post. Deutschland folgt demnächst.

F: Welche Bezahlungsmöglichkeiten bietet ihr?

A: Zahlung ist möglich mit Kreditkarte (Visa & Mastercard), mit Sofortüberweisung, und auf Rechnung mit normaler Überweisung.

F: Mit meinem Päckchen passt etwas nicht – was soll ich tun?

A: Es tut uns sehr leid, wenn trotz größter Sorgfalt unsere Gläschen nicht sicher bei dir angekommen sind. Bitte schreibe uns eine E-Mail an meldung@unverschwendet.at und wir werden uns schnellstmöglich darum kümmern.

 

Allgemein

F: Woher bekommt ihr euer Obst & Gemüse?

A: Wir bekommen das überschüssige Obst und Gemüse von landwirtschaftlichen Betrieben im Großraum Wien. Das reicht in manchen Fällen bis in die Wachau für Marillen und bis ins Burgenland für Mini Wassermelonen. Viele der LandwirtInnen haben in der Hauptproduktionszeit mehrere hunderte Kilo täglich an Überschuss haben.

F: Warum gibt es diese Überschüsse?

A: Jedes Jahr werden alleine in Österreich tausende Tonnen bestes Obst und Gemüse direkt in der Landwirtschaft weggeworfen, weil sie für den Markt zu klein, groß oder krumm sind, oder einfach mehr produziert wurde als der Markt aufnehmen kann. Wir haben mittlerweile schon an die 100 verschiedenen Gründe gezählt die sich grob in 7 Themen einteilen lassen: Abweichung von der Größennorm, Unförmigkeit, ästhetisch nicht den Ansprüchen von KonsumentInnen genügend, Überproduktion, Fehlplanung und Überschüsse von schwierig planbaren Szenarien, ungenutzte vorhandene Ressourcen und falscher Zeitpunkt.

Um sicher zu stellen, dass ausreichend Erzeugnisse den vorgegebenen Marktnormen entsprechen, sind LandwirtInnen oft gezwungen bis zu 160% der eigentlich vom Markt benötigten Menge an Obst und Gemüse zu produzieren. Die hoch spezialisierten Anforderungen von Supermärkten und KonsumentInnen an Form, Farbe und Größe von Obst und Gemüse führen bereits bei kleineren landwirtschaftlichen Betrieben zu Überschüssen von bis zu 500 kg pro Tag, große Betriebe bis zu 250t pro Jahr. Überschüssig bedeutet im Fall von Unverschwendet, dass LandwirtInnen mehr Früchte oder Gemüse haben, als sie selbst verarbeiten oder verkaufen können. Diese Überschüsse werden in den meisten Fällen weggeworfen.

F: Hat das überschüssige Obst & Gemüse dann eh gute Qualität?

A: Ja, ausnahmslos. Wir unterliegen mit unseren Produkten den strengen Auflagen für das Gewerbe Nahrungs- und Genussmittel und führen bei den Überschüssen strenge Qualitätskontrollen durch. Da es sich meist um Überschüsse handelt, die LandwirtInnen nicht verkaufen können, ist das Obst & Gemüse das wir bekommen sogar frischer als das im Supermarkt da es oftmals die Überschüsse sind die nicht schön genug für den Markt sind. Aber z.B. eine Zucchini die zur groß ist ist genau so gut wie die in der richtigen Größe – und wir holen sie direkt von den Bauern und Bäuerinnen.

F: Zahlt ihr etwas für das überschüssige Obst & Gemüse?

A: Als ökosoziales Unternehmen ist es uns ein sehr großes Anliegen, dass wir unseren Bauern und Bäuerinnen einen fairen Preis für ihr Obst und Gemüse bezahlen, da sie trotzdem viel Zeit und harte Arbeit in ihre Früchte gesteckt haben. Dabei sind wir jedoch auch bemüht ein faires System zu erarbeiten, das die Überproduktion aber auch nicht unterstützt oder gar fördert.

F: Sollten eure Produkte dann nicht viel billiger sein, wenn ihr die Früchte geschenkt bekommt?

A: Die Preise für Obst und Gemüse sind in Österreich sehr niedrig und machen nur einen Bruchteil des Produktes aus. Als kleines Unternehmen ist es bei uns vor allem der Koordinations- und Logistikaufwand, sowie die personelle Ressourcen zur Koordinierung der Überschüsse, (Nach-)Ernte und Überschuss-bedingte spontane Produktionseinsätze sowie die Tatsache, dass unsere Gläschen noch viel Handarbeite sind, die zu höheren Kosten führen.

F: Nehmt ihr leere Gläser wieder zurück?

A: Ja, du kannst sie uns gerne am Schwendermarkt zurückbringen. Wenn möglich wäre es toll, wenn du sie davor schon einmal ausgewaschen hast.

F: Seid ihr Bio?

A: Wir bekommen unserer Überschüsse sowohl aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft als auch aus der konventionellen Landwirtschaft, da es unser Ziel ist so viel Obst und Gemüse wie möglich zu retten. Wir arbeiten aber bereits an einer zertifizierten Bio-Linie.

F: Seid ihr vegan?

A: Im Moment sind noch alle unsere verschlossenen Produkte (Marmeladen, Sirup, Chutney, Senf. etc.) vegan bis auf das Spitzpaprika Pesto (das beinhaltet Käse). Bei Caterings kombinieren wir diese aber auch teilweise mit nicht-veganen Produkten.

F: Was ist das Ziel von Unverschwendet?

A. Die Vision von Unverschwendet ist ein nachhaltiger Impact in der Lebensmittelabfallvermeidung.

Impact wird durch das Drei-Säulen Modell der Nachhaltigkeit definiert und mittels Key Performance Indikatoren bemessen:

  • ökologisch durch den Erhalt großer Mengen von Lebensmitteln in der Wertschöpfungskette
  • sozial durch Bewusstseinsbildung in der breiten Bevölkerung (nicht nur in der Öko-Nische)
  • ökonomisch basierend auf einem langfristig funktionierenden Business Model
Unverschwendet hat es sich zum Ziel gesetzt so viel überschüssiges Obst und Gemüse wie möglich ökonomisch und effizient in der Wertschöpfungskette zu erhalten, um so unnötige Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Die Produktion nachhaltiger Feinkost ist dabei nur der erste Schritt und es werden bereits weitere Wege der Unverschwendung erarbeitet, um noch mehr Obst und Gemüse zu retten.