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Eine schwere Entscheidung: keine Ernte in Privatgärten 2018

Der Sommer ist da, die Erntezeit hat begonnen und die ersten Marillen werden schon geerntet, Kirschen und Zwetschken reifen auf den Bäumen. Bei uns gibt es diesbezüglich dieses Jahr einige Änderungen – wir haben die letzten Wochen intensiv mit der Planung unserer heurigen Produktion verbracht, um 2018 noch mehr Obst und Gemüse unverschwenden zu können.

Wir durften im letzten Jahr viele wundervolle Erfahrungen sowohl mit Überschüssen aus privaten Gärten, als auch aus der Landwirtschaft sammeln. Dabei mussten wir aber immer wieder feststellen, dass vor allem in der Landwirtschaft Überschüsse im dreistelligen Tonnen Bereich anfallen: so hat bereits ein kleiner landwirtschaftlicher Betrieb in der Hauptproduktionszeit bis zu 500 kg Überschüsse pro Tag. Unsere Vision ist es, so viel Obst und Gemüse wie möglich zu retten und deshalb mussten wir heuer schweren Herzens den Entschluss fassen, nur mehr Überschüsse von landwirtschaftlichen Betrieben zu verarbeiten. Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht – waren doch das Ernten in den unzähligen wunderschönen Gärten und das Kennenlernen der herzlichen Menschen, die unsere Vision teilen, mit die schönsten Aspekte unserer täglichen Arbeit.

Warum es eine schwere Entscheidung war

Es ist uns wichtig zu sagen, dass diese Entscheidung nichts mit der Wertigkeit von Obst und Gemüse aus privaten Gärten zu tun hat, sondern rein getrieben ist von dem Wunsch so viel Obst und Gemüse wie möglich zu retten. Wir möchten diese Überlegungen an einem kleinen Beispiel für euch darstellen. Für die Planung, Fahrzeit und Ernte in einem privaten Garten in Wien brauchten wir meist 5-6 Stunden und hatten dann zum Beispiel etwa 30 kg Kirschen. Überschüssige Tomaten die fix fertig verpackt waren blieben in dieser Zeit leider unverarbeitet.

Die Zukunft

Wir geben jedenfalls die Hoffnung nicht auf, eines Tages wieder ausreichend Kapazitäten und ein passendes Konzept zu haben, um uns auch wieder um das viele gute Obst aus privaten Gärten kümmern zu können. Wir hoffen, dass alle GärtnerInnen, die uns in der Vergangenheit ihre Früchte angeboten haben, bis dahin anderweitig eine gute Verwendung dafür finden können und möchten uns an dieser Stelle auch herzlichst bei ihnen bedanken! Danke, dass ihr eure Gärten für uns geöffnet habt, danke für eurer köstliches Obst und Gemüse, die vielen  netten Gespräche und und vor allem dafür, dass ihr mit uns an unsere Vision glaubt – wir wissen das sehr zu schätzen und hoffen sehr, dass ihr unsere Entscheidung versteht! Was denkst du darüber? Lass es uns in den Kommentaren wissen, wir freuen uns über konstruktives Feedback!

Eine Alternative

PS: Falls du in deinem Garten mehr Obst, Gemüse oder Kräuter hast, als du selber verbrauchen kannst, schau doch auf www.gartenernte.at vorbei. Gartenernte ist eine online Plattform auf der man sein überschüssiges Obst und Gemüse verkaufen oder verschenken kann.

So lief das zum Beispiel letztes Jahr ab:

 

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